Gedanken loslassen – Energiefresser eliminieren

Hast du öfters Gedanken im Kopf? Kannst du manchmal schlecht abschalten und steigerst dich in deine Gedanken hinein?

Loslassen: Sich dem Fluss des Lebens hingeben und nicht alles planen. Dem Leben Vertrauen ist nicht unsere größte Stärke. Wie kann man Gedanken loslassen und unnötige Energiefresse eliminieren?

Gedanken können ganz toll sein, man kann sich Gedanken machen um ein Problem zu lösen oder um etwas Schönes zu planen, wie Beispielsweise einen Urlaub oder eine Geburtstagsparty. Durch Denken kann man Probleme lösen, Leben retten und neues kreieren.

Nur was wenn Gedanken anstrengend werden? Was wenn man in der Mittagspause schon an das Meeting nach der Pause denken muss? Was wenn man nachts nicht einschlafen kann, weil man an die kommende Prüfung denkt? Dann hat man vielleicht noch Beziehungsprobleme oder Ärger mit einem Kollegen und und und…

Immer wiederkehrende Gedanken, die man nicht so einfach stoppen kann, können anstrengend und belastend sein, denn unser Gehirn sucht nach einer Lösung für ein Problem und wird einfach nicht fündig. Manchmal liegt es sogar daran, dass es keine eindeutige Lösung gibt.

Ein Vater spielte mit seinem Kind mit einem Aufziehspielzeug. Der Vater drehte das Spielzeug auf und auf und auf, bis das Kind sagt: „Papa papa du musst das Auto loslassen.“

Spielsachen mit einem Federwerk zum Aufziehen, speichern die Energie, diese Energie kann sich aber erst in Bewegung umwandeln, wenn wir das Spielzeug loslassen. Genauso ist es mit Problemen, wir laden unser Gehirn voll mit Gedanken und Energie, aber manchmal muss man auch einfach nur loslassen, damit sich etwas bewegt.

Unsere Gedanken loszulassen ist nicht einfach. Unser Verstand will Sicherheit. Sich dem Neuen, Unbekannte zu öffnen, löst nicht selten Angst aus, denn wir wollen die Kontrolle behalten. Wenn aber momentan keine Lösung in Sicht ist, dann sollte man keine Energie und Kraft reinstecken, sondern loslassen.

Wie kann ich meine Gedanken loslassen?

  • Höre der Stimme in deinem Kopf einfach nur zu.
  • Höre der Stimme in deinem Kopf zu, aber beurteile sie nicht.
  • Beobachte die Gedanken wenn sie kommen.
  • Bewerte die Gedanken nicht.
  • Reagiere nicht auf die Gedanken.
  • Identifiziere dich nicht mit den Gedanken. Stell dir vor jemand anders flüstert dir diese Gedanken ins Ohr.
  • Lass die Gedanken kommen und wieder gehen, ohne dass du darauf reagiert.
  • Werde zum Beobachter.

Du wirst bald erkennen: Da ist die Stimme in meinem Kopf und ich bin hier. Du wirst aufhören dich mit deinem Gehirn zu identifizieren und du distanzierst dich von diesen Gedanken und betrachtest sie mit Abstand. Du wirst zum Beobachter und nicht zum Betroffener.

Du wirst lernen dein Gehirn wie ein Werkzeug einzuschalten, wenn du es brauchst. Wenn aber keine Lösung in Sicht ist, dann wirst du keine Energie mehr reinstecken. Du wirst mehr Energie haben für die schönen Sachen im Leben und allgemein gesünder und glücklicher sein.

Buddha sagte:
„Hast du ein Problem, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“

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